Gutes Timing für den Immobilienkauf – Immobilien-Expertin Sonja Kaspar informiert

Gutes Timing für den Immobilienkauf

Kaufen oder nicht kaufen? Eine Frage, die sich derzeit viele Immobiliensuchende stellen. Der Trend zeigt: Während die Mieten steigen, bleiben die Preise fürs Eigentum vorerst stabil.

Fotos: Christian Steinbrenner

"Das Risiko, später eine gleichwertige Wohnung oder ein Haus nicht mehr zu finden,
ist deutlich höher als die Wahrscheinlichkeit, dass die Preise weiter sinken."


Ein Immobilienkauf gehört zu den einschneidendsten Momenten im Leben. Egal, ob man selbst einziehen will oder doch lieber investieren und vermieten möchte, gehen der Entscheidung heute weit mehr Hürden voraus als noch vor einigen Jahren. Selbst wenn Lage, Ausstattung und Infrastruktur optimal sind und eine Immobilie ins Budget passt, hadern viele: Ist der Zeitpunkt für einen Immobilienkauf überhaupt der richtige? Oder wäre es doch besser zu beobachten, bis sich der Immobilienmarkt noch weiter stabilisiert?

Eigentum in Wien preisstabil

Ein Blick auf die Entwicklung der Wohnkosten in Wien zeigt ein differenziertes Bild:
Während die Mieten vor allem bei privaten Wohnungen gestiegen sind, sind die Kaufpreise für Immobilien seit dem Vorjahr erstmals gesunken.

Für die kommenden Jahre prognostiziert der aktuelle Immobilienpreisspiegel der Wirtschaftskammer Österreich keine großen Veränderungen bei der Preisentwicklung. Im Gegenteil: Im Neubaubereich ist sogar mit leichter Preissteigerung zu rechnen, da die Bautätigkeit zurückgeht und das Angebot an Immobilien knapper wird.

Nicht zu lange zögern

Was also tun, wenn die Traumimmobilie nach langem Suchen endlich gefunden ist? Eines steht fest: Wer unschlüssig ist und über die wirtschaftlichen Möglichkeiten verfügt, sollte nicht allzu lange zögern. Das bestätigt auch OTTO Immobilienexpertin Sonja Kaspar: „Das Risiko, später eine gleichwertige Wohnung oder ein Haus nicht mehr zu finden, ist deutlich höher als die Wahrscheinlichkeit, dass die Preise weiter sinken.“

Befreiung von der Grundbuchsgebühr

Für Personen, die für sich selbst eine Immobilie suchen und über ein entsprechendes Kapital verfügen, lohne es sich durchzurechnen, ob ein passendes Kaufobjekt im Vergleich zum Mieten nicht günstiger wäre – insbesondere, wenn man nach etwas Langfristigem sucht. Beim Kauf kleinerer Eigentumswohnungen lässt sich dabei sogar Geld sparen: Bis zu einem Wert von 500.000 Euro entfällt derzeit nämlich beim Kauf die Grundbuchsgebühr – vorausgesetzt, man meldet einen Hauptwohnsitz an und bleibt für mindestens fünf Jahre in der Wohnung.

Anleger im Vorteil

Auch bei Anlageobjekten sind Schnellentschlossene im Vorteil, so Kaspar. „Vorsorgewohnungen sind nach wie vor ein beliebtes Investment.“ Anlegern rät sie, den anhaltenden Mietboom für sich zu nutzen. „Vor allem größere Wohnungen sind derzeit bei Familien gefragt, die in dieser Kategorie aufgrund der strengen Kreditvorgaben nicht ins Eigentum wechseln können.“ Dass sich das so schnell ändern wird, glaubt die Expertin nicht: „Eigentümer größerer Wohnungen werden auch künftig rasch Mietinteressenten finden.“
 

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