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Marktbericht Zinshaus

Seit Mitte der neunziger Jahre haben wir bei OTTO Immobilien ein hauseigenes Research-Team, das strukturiert und laufend die Marktentwicklungen im Immobilienbereich beobachtet. Wir analysieren Transaktionen, Anmietungen und neue Projekte ebenso wie Miet- bzw. Kaufpreisentwicklungen und Leerstandsraten. Dank unserer Marktkenntnis erkennen wir Trends frühzeitig.

Dieses Research-Wissen setzen wir zum Vorteil unserer Kunden und ihrer individuellen Projekte ein. In Form von Marktberichten stellen wir unsere wesentlichsten Erkenntnisse zu den Themen Büro, Retail und Zinshaus aber auch gern der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.

Wir sind stolz darauf, im Jahr 2009 den „Ersten Wiener Zinshaus-Marktbericht“ aus der Taufe gehoben zu haben. In dem jährlich erscheinenden Haupt-Bericht und einem halbjährlichen Update stellt unsere Research-Abteilung die Entwicklungen im Zinshaus-Bereich für Sie zusammen.


Blättern Sie hier in unseren Wiener Bezirksportraits.

Aktuelle Ausgabe - Herbst 2016

Inhalt:

  • GESCHICHTE DES ZINSHAUSES
  • GASTBEITRÄGE: Prof. Dr. Reinhold Knoll, Walter Senk
  • INTERVIEW: DI Herbert Logar
  • BESTANDSANALYSE
  • TRANSAKTIONEN, PREISE UND RENDITEN
  • ANSPRECHPARTNER


Die aktuelle Ausgabe unseres Zinshaus-Marktberichtes können Sie HIER bestellen.

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ein ruhiges Jahr auf dem Wiener Zinshausmarkt liegt - fast - hinter uns: Nach den Rekordwerten von 2015 mit einem Umsatz von 1,28 Mrd. Euro sind die Umsätze heuer deutlich gesunken und dürften sich wieder bei jenen des Jahres 2014 einpendeln. Konkret beobachten wir im ersten
Halbjahr 2016 mit einem Wert von 232 Mio. Euro annähernd dasselbe Transaktionsvolumen wie im ersten Halbjahr 2014. Die Nachfrage ist allerdings ungebrochen hoch, das aktuelle Angebot auf dem Wiener Zinshausmarkt kann den Bedarf bei Weitem nicht stillen.

Hier nun die weiteren Parameter, die unsere Researcher für Sie erhoben haben:

Die Preise haben sich seit Jahresbeginn unterschiedlich entwickelt: In den Regionen 4 (5., 6., 7. Bezirk) sowie Region 5 (8. und 9. Bezirk) sowie auch in der 8 (15. Bezirk) sind die Mindestpreise teils deutlich gestiegen. Bei den Maximalpreisen konnte der größte Zuwachs mit einem Plus von 5 Prozent in der Region 9 (16., 17. Bezirk) verzeichnet werden. Generell kann man sagen, dass in Wien aktuell kein durchschnittlich ausgestattetes Zinshaus unter einem Preis von 1.000,− Euro/m² angeboten wird. Was die Preiskategorien betrifft, so finden mittlerweile 56 % aller Transaktionen im Bereich von 1,0 Mio. Euro bis 2,5 Mio. Euro statt - dies ist eine Zunahme von 11 %-Punkten gegenüber dem ersten Halbjahr 2015.

Die Renditen zeigen sich derzeit stabil, sie waren im Rekordvorjahr teils deutlich gesunken. Konkret bedeutet das: Während die Mindestrenditen in den Außergürtelregionen um 0,1 %-Punkte bis 0,2 %-Punkte sanken, blieben die Mindestrenditen in den Innergürtelregionen unverändert. Ein ähnlich stabiles Bild zeigt auch der Blick auf die Maximalrenditen.

Wer waren nun zuletzt die Käufer und Verkäufer eines Wiener Zinshauses aus der Gründerzeit? Auch diese Frage haben wir in unserem Marktbericht wieder erhoben: Bei den Käufern dominieren klar die Unternehmen, auf sie entfallen 82 % des im ersten Halbjahr 2016 umgesetzten Transaktionsvolumens. Auf der Seite der Verkäufer liegen Privatpersonen und Unternehmen bei der Anzahl der Transaktionen mittlerweile gleich auf.

Besonders stolz sind wir auf eine langersehnte Neuerung: Erstmals auf dem Wiener Zinshausmarkt bieten wir Ihnen nicht nur eine Differenzierung nach den klassischen Asset Deals sondern auch nach Share Deals, also der Übertragung von Anteilen an der immobilienbesitzenden Gesellschaft.
Bisher gab es dazu bestenfalls Schätzungen, aber keine fundierten Erhebungen. Der Grund: Da sich bei einem Share Deal der unmittelbare Eigentümer der Immobilie, die Gesellschaft, nicht ändert, fließen diese Daten nicht in das Grundbuch ein. Nun ist es unserer Abteilung für Immobilien-Research der Leitung von Mag. Alexander Bosak in Kooperation mit Mag. Florian Schmidl, Steuerberater und Partner bei Moore Stephens, gelungen, diese Daten rückwirkend bis 2009 zu erheben. Damit konnte erstmals der ständig steigende Anteil der Transaktionen mittels Share Deals wissenschaftlich belegt werden!

Neben dem Faktenteil bietet unser Zinshaus-Marktbericht wieder spannende Gastbeiträge, wie etwa jenen von Univ.-Prof. Dr. Reinhard Knoll, der die Rolle Kaiser Franz Josephs für die Ringstraße und damit die städtebauliche Entwicklung Wiens beleuchtet.

Vielen Dank für Ihr Interesse, gerne stehen wir Ihnen bei Anfragen oder für weiterführende Informationen auch persönlich zur Verfügung.
 

Ihr


Dr. Eugen Otto MRICS
eugen@otto.at