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Marktbericht Zinshaus

Seit Mitte der neunziger Jahre haben wir bei OTTO Immobilien ein hauseigenes Research-Team, das strukturiert und laufend die Marktentwicklungen im Immobilienbereich beobachtet. Wir analysieren Transaktionen, Anmietungen und neue Projekte ebenso wie Miet- bzw. Kaufpreisentwicklungen und Leerstandsraten. Dank unserer Marktkenntnis erkennen wir Trends frühzeitig.

Dieses Research-Wissen setzen wir zum Vorteil unserer Kunden und ihrer individuellen Projekte ein. In Form von Marktberichten stellen wir unsere wesentlichsten Erkenntnisse zu den Themen Büro, Retail und Zinshaus aber auch gern der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.

Wir sind stolz darauf, im Jahr 2009 den „Ersten Wiener Zinshaus-Marktbericht“ aus der Taufe gehoben zu haben. In dem jährlich erscheinenden Haupt-Bericht und einem halbjährlichen Update stellt unsere Research-Abteilung die Entwicklungen im Zinshaus-Bereich für Sie zusammen.


Blättern Sie hier in unseren Wiener Bezirksportraits.

Aktuelle Ausgabe - Frühjahr 2018

Inhalt:

  • GESCHICHTE DES ZINSHAUSES
  • GASTBEITRAG: Univ.-Prof. Dr. Reinhard Knoll - Die Beletage
  • KOLUMNE: Dr. Eugen Otto - Dieses Zinshaus hat Glück gebracht - und gehabt
  • BESTANDSANALYSE
  • TRANSAKTIONEN, PREISE UND RENDITEN
  • ANSPRECHPARTNER


Die aktuelle Ausgabe unseres Zinshaus-Marktberichtes können Sie HIER bestellen.

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der Wiener Zinshausmarkt zählt weiterhin zu den erfolgreichsten Segmenten auf dem heimischen Immobilienmarkt. So lag 2017 der Umsatz bei 982 Mio. Euro und war damit wieder deutlich höher als im Jahr davor. Zum dritten Mal in Folge dürfte inklusive Nachlauf* daher die Milliardengrenze erreicht werden. Besonders umsatzstark waren nach unseren Erhebungen der dritte und vierte Bezirk, die für fast 15 Prozent der Umsätze verantwortlich waren. Allerdings ist trotz großer Nachfrage das Angebot an Wiener Gründerzeit-Zinshäusern auf dem Markt weiter gesunken, in der Folge sind die Mindestpreise in manchen Bezirken teils stark gestiegen.
 
Vor allem in den Regionen innerhalb des Gürtels haben die Mindestpreise seit Herbst 2017 deutlich zugelegt, im 8. und 9. Bezirk sogar um 26 %. Die Maximalpreise sind nach unseren Erhebungen auf hohem Niveau stabil geblieben bzw. sind nur leicht angestiegen. Neuerlich gesunken sind die Renditen: Anleger können derzeit eine Maximalrendite von 3,9 Prozent für Objekte im 10. oder 11. Bezirk erwarten, die Spitzenrendite sehen wir weiterhin in der Wiener Innenstadt mit höchstens 1,2 % für Top-Objekte.
 
Wer waren nun zuletzt die Käufer, wer die Verkäufer auf dem Markt? Auch diese Frage haben wir wieder untersucht und hier zeigt sich: die Unternehmen haben als Käufer klar dominiert, werden aber auch auf Verkäuferseite immer stärker. Konkret gingen im vergangenen Jahr knapp zwei Drittel aller Käufe und die Hälfte aller Verkäufe von Unternehmen aus. Bei den Preiskategorien zeigt sich neuerlich: Jede zweite Transaktion des Vorjahres lag in der Preis- kategorie von 1,0 Mio. Euro bis 2,5 Mio.  Euro und  liegt damit auf demselben Niveau wie im Jahr 2016.
 
Nicht zuletzt haben wir für diesen Marktbericht neuerlich den gesamten Bestand der klassischen Wiener Gründerzeitzinshäuser erhoben - übrigens als einziges heimisches Immobilienunternehmen. Demnach gibt es in Wien mit Stichtag 14.02.2018 noch 14.439 klassische Zinshäuser. Seit unserer ersten Erhebung im  Jahr 2009 ist dies ein  Rückgang des Bestandes um mehr als 7 %, allerdings sind zum Großteil die Begründung von Wohnungseigentum und Nutzungsänderungen für diese Entwicklung verantwortlich.
 
Zuletzt noch eine Information in eigener Sache: Martin Denner, BSc, seit mehr als 3 Jahren in meinem Unternehmen erfolgreich tätig, leitet seit kurzem unser Research-Team.
 
Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und freue mich über Anregungen oder ein persönliches Gespräch!
 

Ihr


Dr. Eugen Otto MRICS
eugen@otto.at



* Nachlauf: jene Transaktionen, die erst nach unserer Erhebung
im elektronischen Grundbuch zur Verfügung standen aber noch
das Jahr betreffen.