Marktbericht Zinshaus

Sehr geehrte Damen und Herren!

Als wir vor nunmehr exakt zwei Jahren unseren „Ersten Wiener Zinshaus-Marktbericht“ präsentierten, waren wir vom großen Interesse und besonders positiven Feedback unserer Klienten sowie vom Markt sehr überrascht. Heute dürfen wir Ihnen mit Freude eine weitere umfassend erhobene Herbst-Ausgabe mit profunden Daten und Fakten, aktuellen Preisen und Renditen vorlegen. Unser Anliegen ist es, unseren Kunden umfangreiche Transparenz und höchste Sicherheit für sämtliche Entscheidungen und Veranlagungen in diesem Segment zu geben. Als Wiener Unternehmen, das seit 55 Jahren erfolgreich am Markt aktiv ist, sehen wir das klassische Gründerzeit-Zinshaus als essentiellen und unverzichtbaren Bestandteil der hohen Wiener Lebenskultur. Als Teil einer einzigartigen, charmanten und lebenswerten Stadt, in der wir – auch als ihre Bewohner – sehr gerne arbeiten.

Und tatsächlich ist der Run auf das „Wiener Gold“ auch im Herbst 2011 nach wie vor ungebrochen, der Zinshausmarkt das aktivste Element am heimischen Immobilienmarkt. Nach den Eintragungen im Grundbuch wurden im Vorjahr insgesamt rund 800 Mio. Euro in den Kauf von Wiener Zinshäusern aus der Gründerzeit investiert. Im ersten Halbjahr 2011 stieg die Zahl der Transaktionen zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um immerhin 20 Prozent. Mehr als die Hälfte dieses Volumens wurde in die Bezirke innerhalb des Gürtels investiert, wobei die Wiener Innenstadt bei den Quadratmeterpreisen weiterhin unangefochtener Spitzenreiter ist.

Denn aufgrund wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, der Ratingverschlechterungen einiger EU-Staaten und damit der Unsicherheit über die weitere Entwicklung der gemeinsamen Währung, flüchten viele Anleger in ein sicheres Immobilien-Investment: Sehr gefragt und weiter im Trend sind derzeit Wohnimmobilien in attraktiven, großen und wachsenden Ballungszentren, je nach Anlagegröße also Zinshäuser oder Eigentumswohnungen. Besonders in Wien sehen wir aber angesichts einer zu geringen Neubauleistung mögliche Probleme, sind doch die Parameter, die den Wohnungsbedarf in Wien künftig bestimmen, schon jetzt klar: weiter wachsende Einwohnerzahlen und deutlich mehr Single-Haushalte. Das heißt auch, dass ohne eine rasche Ausweitung der Neubauleistung am Wiener Wohnungsmarkt die Nachfrage das Angebot künftig noch deutlicher übertreffen wird. Die Verantwortlichen der Stadt Wien haben dies zweifellos erkannt, und unter anderem neue und zum Teil spannende Stadtentwicklungsprojekte an der Peripherie, wie etwa die Seestadt Aspern, initiiert. Freilich können solche Bauvorhaben „auf der grünen Wiese“ nie an die natürlich gewachsenen Qualitäten unserer Bezirke und Grätzel herankommen, die gerade den Charme Wiens ausmachen. Doch gäbe es gerade in den Wiener Gründerzeithäusern noch viele Reserven, liegt viel Wohnraumpotential brach. Ein vordringliches Anliegen für die Politik müsste es daher sein, den – raschen und sicheren – Ausbau von Dachböden in den Kernbezirken Wiens zu ermöglichen.

Wie immer darf ich an dieser Stelle für Ihr Interesse danken. Gerne stehen wir Ihnen bei Anfragen oder für weiterführende Informationen und Gespräche auch persönlich zur Verfügung.

Herzlich Ihr Dr. Eugen Otto

Aktuelle Ausgabe

Inhalt:

  • DIE EPOCHE DES ZINSHAUSES
  • ARCHITEKTEN UND BAUMEISTER
  • DAS HISTORISCHE WIEN - 5. BEZIRK
  • DAS HISTORISCHE WIEN - 6. BEZIRK
  • DAS HISTORISCHE WIEN - 7. BEZIRK
  • BESTANDSANALYSE
  • BESTANDSANALYSE IM DETAIL
  • TRANSAKTIONEN – PREISE – RENDITEN
  • TRANSAKTIONEN IM DETAIL
  • AUSBLICK 
  • GASTBEITRAG

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